Die Nationen zu Jüngern machen

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In Matthäus 28,18-20 lesen wir:

Und Jeschua (Jesus) … redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie …. und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe.

Seit dem Sündenfall brachte Gott zum Ausdruck, dass es ihm darum geht, dass die Völker, die noch geboren werden würden, erlöst würden. Der Sündenfall würde rückgängig gemacht werden. In dem Bund mit Abraham versprach Gott, dass alle Völker der Erde durch den Samen Abrahams gesegnet werden würden. Das Evangelium – gegründet auf dem Leben, Tod, der Auferstehung und der Himmelfahrt Jeschuas – ist die Erfüllung dieses Versprechens an die Nationen, und es wird letztendlich dazu führen, dass alle Völker unter die Herrschaft des Messias kommen und in die Fülle des Königreichs eintreten.  In der gegenwärtigen Zeit sind wir jedoch dabei, aus jedem Volk einen geeigneten Überrest zu suchen, der Einfluss auf die Errettung Israels und der Nationen nehmen wird.

Das ist für jüdische Jünger Jeschuas besonders wichtig. Israel ist nicht nur zur Erfüllung seiner  eigenen Bestimmung gerufen. Israels Ruf von Anfang an gilt dem Segen der Nationen. Deshalb sollten jüdische Nachfolger Jeschuas hingegeben an das Gebet für die Nationen sein und offen für Gottes Ruf in die Nationen. Das kann auf verschiedene Weise zum Ausdruck kommen. Wenn ein jüdischer Jünger anderen Nationen das Evangelium bringt, manifestiert sich eine ganz besondere Qualität der Salbung.  Manche tun dies in Form von Kurzreisen, andere in Diensten der Nächstenliebe, und einige durch langfristige Aufenthalte, die dazu dienen, die Gute Nachricht zu verbreiten.

Halten wir fest, dass der grosse Missionsbefehl nicht erfüllt wird, indem man nur die Botschaft weitergibt, sondern indem die Volksangehörigen zu Jüngern gemacht werden, damit sie all Seinen Geboten gehorchen. Das schliesst das Trainieren eines göttlichen Charakters ein. Es schliesst ein, Gläubige in allen Verantwortungsbereichen in allen Feldern des Lebens zu Jüngern zu machen.

Jeschua sagt zu denen, die andere zu Jüngern machen, “Mir ist gegeben alle Macht”. Das bedeutet, dass Er Seine Autorität und Macht delegiert, damit sie diesen Auftrag erfüllen können. Möge Gott uns Sein Herz für die Nationen und für die Ausbildung zu Jüngern geben. Möge Er uns besondere Nationen geben, für die wir berufen sind, zu beten und  spezifische Aufgaben in Hinblick auf das Königreich, damit wir noch gezielter unterstützen können.
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By | 2014-10-31T00:00:00+00:00 Oktober 31st, 2014|Ohne Kategorie|0 Comments

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