Unwiderrufliche Berufung

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Ihre Einstellung zum Evangelium macht sie zu Feinden Gottes, und das kommt euch zugute. Andererseits folgt aus der Wahl, die Gott getroffen hat, dass sie von ihm geliebt sind. Er hat ja ihre Stammväter erwählt, und wenn Gott in seiner Gnade Gaben gibt oder jemand beruft, macht er das nicht rückgängig. – Römer 11,28-29.

Das jüdische Volk, die Nation Israel, hat eine unwiderrufliche Berufung. Ich habe über diese Berufung in meinem Buch „The Irrevocable Calling“ (Die unwiderrufliche Berufung) geschrieben. Israels Erhaltung und Wiederkehr in das Land Israel ist ein grosses Zeugnis der Treue Gottes und Seiner endgültigen Herrschaft über die Geschichte.

Israels Zeugnis dient als Denkmal an Gottes Taten in der Geschichte der Nationen und zeigt auf die Endzeit und die Zeit, die kommen wird. Zum Beispiel ist der Sabbat ein Zeugnis für die Tatsache dass Gott den Himmel und die Erde in sechs Tagen geschaffen hat und am siebten Tag ausruhte. Es lässt die zukünftige Zeit und Welt  vorausahnen, wenn alle in eine totale Sabbatruhe in Ihm eintreten werden.

Passah führt zum Auszug aus Ägypten und deutet darauf hin, dass alle Nationen in der zukünftigen Welt in ihre Bestimmung kommen werden.

Schawuoth (Pfingsten), die erste grosse Ernte, war die Zeit der Ausgiessung des Heiligen Geistes im ersten Jahrhundert. Es lässt vorausahnen, dass die ganze Welt durch den Geist erfüllt sein würde; die Erkenntnis Gottes wird über die Erde kommen (Jesaja 11,9).

Jom Teruah, das Fest der Posaunen (Shofarot), kündigt das Gericht Gottes und die Wiederkunft des Messias, um zu herrschen und regieren, an. Es beinhaltet die Sammlung Israels (Jesaja 27) und die Auferstehung der Toten (1. Thessalonicher 4,16-17).

An Jom Kippur, dem Tag der Versöhnung, sühnte der Hohepriester die Sünde des Volkes. Jeschua, unser Hohepriester, trat in das Allerheiligste der himmlischen Stiftshütte mit Seinem eigenen Blut (Hebräer 9). Dieses Sühneopfer wurde bisher noch nicht national auf Israel und die Nationen angewendet (Sacharja 12,10, Offenbarung 22,2).

Das grosse Erntefest, das Laubhüttenfest, schaut nach vorne zu dem Tag des Königreiches Gottes, in dem Israel und alle Nationen eins sein werden unter dem Messias (Sacharja 14,9).

Jüdische Nachfolger Jeschuas (Jesus) sind Teil ihres Volkes; Paulus zeigte, dass er die Torah befolgte und weiter Teil des Volkes Israel blieb (Apostelgeschichte 21). Messianisch jüdische Gemeinden sind ein entscheidender Weg für jüdische Nachfolger Jeschuas, sowohl Teil Israels und der „Gemeinde“ zu sein und zu bleiben. Diese Gemeinden haben auch Mitglieder aus den Heiden, denen es gefällt, sich mit dem jüdischen Volk zu identifizieren und Gott in einem jüdischen Umfeld anzubeten. Das jüdische Leben basiert auf Gemeinschaft, es ist schwer, es auf individuelle Weise aufrecht zu erhalten. Wir bejahen die jüdische Kultur dort, wo es gut und schön ist, und wir versuchen, in diesem kulturellen Umfeld zu leben. Jüdische Jünger Jeschuas sind gleichzeitig der Überrest Israels und die jüdischen Mitglieder des Leibes des Messias, der jüdische Teil des Neuen Menschen. Sie führen Israel und die Gemeinde zusammen in einer ungesehen, gemeinsamen Verbindung. Eines Tages wird ganz Israel Teil des Leibes des Messias sein, wieder eingepfropft in ihren eigenen Olivenbaum, der von den Toten zum Leben führt. (Römer 11,15).

Alle Gläubigen sollen bejahen, dass Israel immer noch auserwählt ist, nicht ersetzt wurde, und dass die jüdischen Gläubigen immer noch ein Teil dieser wichtigen Berufung sind. Gottes Ziel ist es, dass Israel und die Nationen unter einer Herrschaft durch den Messias sein werden.

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By | 2015-03-27T00:00:00+00:00 März 27th, 2015|Ohne Kategorie|0 Comments

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