Ein furchtsames Herz?

This post is also available in: English Français Español Português 한국어 Nederlands Italiano 日本語 Čeština

Ein furchtsames Herz?

Ein Auszug aus dem neuen Buch von Eitan Shishkoff:” With All Your Heart” (übersetzt: Von ganzem Herzen)

Auf der ganzen Welt ist Angst ein wesentliches Nebenprodukt der Coronaviruskrise.

Vor Kurzem hörte ich eine leidenschaftliche Rede de israelischen Präsidenten  Reuven Rivlin. Er beschwor die Bürger Israels, sich nicht zu fürchten, nicht in Panik zu geraten und der Angst nicht nachzugeben. Er sprach direkt die sehr gegenwärtige Gefahr an, die darin besteht, sich der Angst zu überlassen. 

Wie aber sollen wir in einem solchen Klima der Unsicherheit mit der Angst in unserem Herzen umgehen? Unternehmen und Jobs mussten derbe Schläge einstecken. Worin liegt die Hoffnung für die Zukunft? Ein israelischer Journalist schrieb, wie sehr sich diese Krise von all den anderen Bedrohungen unterscheidet, mit denen wir konfrontiert waren.  “Wir Israelis … geben nicht gern zu, dass wir Angst haben. Aber ich habe Angst.” (David Brinn, Jerusalem Post, 16.März 2020).

[Wenn wir uns gerade mit Furcht befassen, möchte ich einräumen, dass es auch eine gesunde Form von Angst gibt, die wir umarmen sollen. Es ist die

Furcht des Herrn. Diese besteht darin, zu wissen, dass Gottes Macht und Autorität so ehrfurchtsgebietend sind, dass wir uns gerechtfertigterweise vor den Konsequenzen aus Sünde, dem Bösen und Rebellion fürchten. Sie ist unser Respekt voll Zittern und Anbetung, den wir verspüren, wenn wir mit Seiner grenzenlosen Majestät konfrontiert sind.]

Es ist die falsche Art von Furcht, mit der wir uns auseinandersetzen müssen. Sie kann uns mental und emotional verkrüppeln. Sie kann uns auch antreiben, aufzustehen und die Quelle der Furcht zu suchen und uns nach dem Glauben und der Liebe auszustrecken, um sie zu überwinden. Wie kann ich mit der falschen Art von Furcht richtig umgehen, wenn sie leise, aber tödlich, in mein Herz vordringt?

  1. Sei dir bewusst, dass der Friedefürst mit dir ist

Ein Sturm drohte, sie alle in die Tiefe zu ziehen. Das kleine Boot, das die Jünger trug, hatte wenig Chancen, heil zu bleiben, da ein heftiger Wind eine Welle nach der anderen in das Boot trieb. Jeschua schlief während des Ganzen, seltsamerweise war er völlig ungestört. Sie schüttelten ihn, verzweifelt, weil sie überleben wollten.

“Und Er wachte auf, bedrohte den Wind und sprach zu dem See: “Schweig! Verstumme!” Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille. Und Er sprach zu ihnen: ” Warum seid ihr furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?” (Markus 4, 39-40)

Die Gegenwart des Messias veränderte alles in ihrer Situation. Denke daran. Gott hat dir garantiert, dass Er dich “nicht aufgeben und dich nicht verlassen” wird.  (Hebäer 13,5).

  1. Begegne der Furcht mit perfekter Liebe

Der Apostel Johannes überlebte kochendes Öl, und die Folge war, dass er allein auf der Insel Patmos ausgesetzt wurde. Trotzdem erhielt er die größte Offenbarung von der Liebe Gottes. Johannes sagte:

“Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus (…) Wir lieben, weil Er uns zuerst geliebt hat.” (1 Joh 4,18-19).

Wenn wir von Furcht angegriffen werden, ist es Zeit, in die Arme des Retters und Hirten zu laufen.

  1. In der Trübsal, schau nach oben!

Ereignisse der Endzeit finden bereits statt, Ereignisse, die in der Bibel als Hinweis auf die -rRückkehr des Herrn beschrieben sind.

“und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben. (…) 28 Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.” (Lukas 21,11-28).

Wir dürfen unsere Augen nicht vor menschlichem Leiden verschließen und dürfen auch nicht gestresst in Furcht zusammenbrechen. Jeschua (Jesus) macht deutlich, dass uns diese Dinge begegnen werden, aber dass sie auf seine letzte Wiederkunft hinweisen, wenn Er Frieden und Segen über die ganze Erde bringen wird. Lasst uns also während dieser herausforderndenden, lebensbedrohlichen Zeit zuversichtlich sein, dass Er an unserer Seite ist und bitten wir Ihn, uns in den Leben unsrer Nächsten, die leiden, zu benutzen.

“Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.” (Matthäus 28,20).

“Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben. ” (Lukas 12,32).

 

Print Friendly, PDF & Email
By | 2020-06-03T11:48:57+00:00 Juni 3rd, 2020|Unkategorisiert|Comments Off on Ein furchtsames Herz?