Wendepunkt

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Dieses Jahr 2014-2015 stellt einen bedeutungsvollen Wendepunkt dar sowie ein von vielen beachtetes Jahr der „Schmittah“ im jüdischen Kalender. Diese Woche markiert den 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im südwestlichen Polen, in der Nähe von Krakau. Geschätzte 1,1 Millionen Juden wurden dort zwischen 1942 und 1945 von den Nazis ermordet (davon mehrere der Familie meines Grossvaters). Am 27. Januar marschierten die Sowjets in Auschwitz ein und befreiten die 7000 restlichen Gefangenen, die alle an Kälte und Hunger litten.

Nicht nur war Auschwitz befreit, sondern der Zweite Weltkrieg insgesamt kam zu einem Ende, die Kämpfe im Nahen und Mittleren Osten und im pazifischen Raum mit eingeschlossen. Das ist das Ende einer wichtigen 70-jährigen Periode für Japan und die umliegenden Länder.

Siebzig Jahre werden in den Schriften beschrieben als eine Periode der Erfüllung historischer Prophetien und Bestrafungen (Jeremia 25,11; Daniel 9,24). Die 70-jährige Periode ist verknüpft mit der „Heimsuchung der Schuld der Väter“ (2. Mose 20,5) und einer 70-jährigen Lebensspannweite (Psalm 90,10). Etwa 70 Jahre erfüllen den Zyklus einer Generation, die eine nächste gebiert, und der ersten Generation, die erlischt. In der heutigen Zeit sterben die letzten Zeugen der Zweiten Weltkrieg-Periode. Die jetzige Generation hat nur eine geringe emotionale Verbindung zu dem, was damals geschah.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat ein gewisser Transfer der „Vision” der Ausrottung der Juden von den Nazis zum heutigen radikalen Islam stattgefunden. Dieses Jahr, 2014-2015 hat die Deklaration von IS, einem islamischen Staat, gesehen. Das ist eine wesentliche Entwicklung in der islamischen Weltanschauung. Alle terroristischen Gruppierungen, von der Hamas zur Hisbollah und zur El Kaida, sehnten sich nach einer Erneuerung eines Kalifats (weltweites islamisches Imperium), sahen sich selbst aber nicht als dieses Reich an. Die IS ruft aus, dass die Nation des Kalifats begonnen hat.

Europa und die Vereinten Nationen (UN) scheinen wenig Erkenntnis der bevorstehenden Gefahr zu haben. Zu dieser Zeit, 70 Jahre nach dem Holocaust, ist es nur die Nation Israel, die klar von der Bedrohung des islamischen Jihads in unserer Generation spricht. Ebenso sind es nur Vertreter von Israel, die in der Generalversammlung der UN aus der Bibel zitieren.

Zur selben Zeit haben wir wesentliche Entwicklungen im Leib Christi gesehen. Die grösste Zahl christlicher Gläubiger finden wir heutzutage in Asien, nicht im Westen. Die Zunahme der Gemeinde Asiens ist ein Paradigmenwechsel in einem Ausmass, wie es in den letzten ca. 2000 Jahren nicht gesehen wurde. Hinzu kommt, dass sich der messianische Überrest in der wieder hergestellten Nation Israel langsam und sicher entwickelt und reifer wird. Diese geistige Wiederherstellung Israels ist auch ein Paradigmenwechsel prophetischer Wichtigkeit, wie es seit dem ersten Jahrhundert nach Christus nicht gesehen wurde.

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By | 2015-01-23T00:00:00+00:00 Januar 23rd, 2015|Ohne Kategorie|0 Comments

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